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Der tägliche Börsenkommentar

Märkte aushebeln - Habeck - EU und USA wollen Ölpreis-Obergrenze durchsetzen Bostic (Fed) - Pause bei Zinserhöhungen im September wohl sinnvoll WHO - Keine Notwendigkeit für Massenimpfungen gegen Affenpocken Nestle kauft Hersteller von pflanzenbasierten Esswaren

Guten Morgen... Der US-Notenbanker Bostic hat den Vorhang der Distanz heruntergerissen. Er hat eine Pause bei den Zinserhöhungen im September ins Gespräch gebracht. Nach zwei weiteren Zinsschritten bei den Treffen im Juni und Juli dürfte viel davon abhängen, wie sich die Lage entwickle, sagte er. Die Zinserhöhungen könnten also auch nicht bis zu den nächsten drei Raum Zeit Kontraktionen des Universums verlängert werden. Die Börsen in Europa und den USA tendierten gestern zur Abwechslung wieder fester. Im Moment gibt es aber noch nicht viel, was nach Party aussieht. Nach den enttäuschenden Konjunkturdaten für April haben schließlich mehrere Analysten die Prognose für das chinesische Wachstum erneut scharf nach unten korrigiert. Anziehende Bondrenditen halfen zumindest US-Finanzwerten auf die Beine. Optimistische Ertragsziele verliehen JPMorgan (+6,1%) Flügel. JPM, einer der größten Banken der Welt, hob die Prognose für Zinserträge an. Sehr fein. Der weltgrößte Autobauer Toyota muss aufgrund des Halbleitermangels seine weltweite Produktion zurückschrauben. Von Juni bis August sollen nun mit 850.000 Autos pro Monat 100.000 weniger vom Band rollen. Anleger des Videospiele-Herstellers Electronic Arts setzen auf eine anstehende Übernahme. Unter den potenziellen Käufern sollen sich unter anderem Disney, Apple und Amazon befinden. Comcast-Chef Roberts sei an Electronic Arts herangetreten und habe eine Abspaltung von NBCUniversal mit anschließender Fusion der Medien- und Spiele-Giganten vorgeschlagen. Übernahme-Spekulationen trieben auch den Cloud-Dienstleister VMWare an. Der Chip-Hersteller Broadcom soll Interesse haben. Not und Elend bilden eine Einheit: Indes besiegelten die Eigner des chinesischen Fahrdienstvermittlers Didi den geplanten Rückzug von der Wall Street. Die Aktien verzeichnen seit dem Top zum Börsengang 2021 einen Rückgang von 92%.

INDIZES
Aktuell Veränderung ggü. Vortag
Dow Jones 31.880 +1,98%
Nasdaq 11.535 +1,59%
S&P 500 3.974 +1,86%
DAX 14.175 +1,38%
ATX 3.278 +1,83%
STOXX50E 3.708 +1,40%
MSCI UK 2.165 +1,66%
HSI 20.139 -1,62%
NIKKEI 26.790 -0,78%
INTERBANKENSÄTZE
3 Monate* 12 Monate*
EUR -0,363% 0,348%
GBP 1,376% 0,000%
USD 1,524% 2,718%
JPY -0,018% 0,000%
CHF 0,000% 0,000%
*p.a.
STAATSANLEIHEN
Rendite 10-Jährige* 2-Jährige*
Deutschland 1,01% 0,41%
UK 1,97% 1,57%
USA 2,84% 2,61%
Japan 0,23% -0,07%
Schweiz 0,71% -0,03%
*p.a.
WÄHRUNGEN
EUR USD
USD 1,0662 -
GBP* 0,8484 1,2564
CHF 1,0307 0,9665
JPY 136,10 127,65
* Standardmäßig wird der Preis einer Währung pro 1 EUR bzw. 1 USD dargestellt. Bei den gekennzeichneten Währungspaaren hat sich für den USD die umgekehrte Darstellung eingebürgert, d. h. USD pro 1 GBP bzw. 1 AUD.
ROHSTOFFE
Öl Sorte Brent in USD/Fass 112,59
Gold in USD/Feinunze 1.854,79
*p.a.