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Der tägliche Börsenkommentar

Die Frühindikatoren gehen vom 15. August bis 26. August in die Sommerpause Aktienmärkte treten auf der Stelle - Börse Tokio holt Kursgewinne nach Feiertag nach FBI auf der Suche nach Nuklearunterlagen bei der Hausrazzia von Ex-Präsident Trump Ölpreise steigen wieder: Öl-Sorte Brent nimmt wieder die 100 Dollarmarke ins Visier

Guten Morgen... Die Frühindikatoren gehen in die Sommerpause. Neue Daten aus Amerika schüren die Hoffnung, dass keine weiteren XXL-Zinsschritte der Fed notwendig sind. Nichtsdestotrotz solle man sich bewusst sein, dass damit noch keineswegs die Zinswende eingeläutet ist. Es werden bestimmt noch ein paar kleinere bis mittlere Zinsschritte vonnöten sein, ehe man das Inflationsproblem komplett in den Griff bekommt. Darüber hinaus haben die Aktienmärkte mit starken Kursgewinnen in den letzten Wochen bereits einiges von der aktuell erfreulichen Datenentwicklung vorweggenommen. Fraglich wie viel Luft hier tatsächlich noch nach oben ist. Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass die Börse keine Einbahnstraße ist. Es gilt zu bedenken, dass es ein schmaler Grat ist, die Inflation mit Zinsanhebungen zu bekämpfen, ohne dass man die Wirtschaft abwürgt. In Deutschland werden viele Bauprojekte aufgrund der höheren Bauzinsen storniert. Zudem tragen die hohen Energiekosten dazu bei, dass viele andere Investitionen bei den privaten Haushalten auf der Strecke bleiben. Es stellt sich unmittelbar die Frage, wie die Währungshüter mit steigenden Zinsen den galoppierenden Energiepreisen, die zuletzt hauptverantwortlich für die Inflation waren, Einhalt gebieten möchten. Genug philosophiert, nun zu den erfreulichen US-Daten: Die US-Erzeugerpreise sind nicht mehr ganz so rasant angestiegen wie zuletzt und signalisieren damit ein allmähliches Abebben der Inflationswelle. Sie kletterten im Juli um 9,8 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium gestern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Zuwachs von 10,4 Prozent auf dem Zettel nach 11,3 Prozent im Juni. Zum Vormonat fielen die Erzeugerpreise im Juli überraschend - und zwar um 0,5 Prozent. Experten hatten hier mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet - nach einem Plus von 1,0 Prozent im Juni.

INDIZES
Aktuell Veränderung ggü. Vortag
Dow Jones 33.337 +0,08%
Nasdaq 12.780 -0,58%
S&P 500 4.207 -0,07%
DAX 13.695 -0,05%
ATX 3.088 +0,87%
STOXX50E 3.757 +0,21%
MSCI UK 2.148 -0,61%
HSI 20.147 +0,32%
NIKKEI 28.478 +2,37%
INTERBANKENSÄTZE
3 Monate* 12 Monate*
EUR 0,321% 1,141%
GBP 2,123% 0,000%
USD 2,905% 3,928%
JPY -0,014% 0,000%
CHF 0,000% 0,000%
*p.a.
STAATSANLEIHEN
Rendite 10-Jährige* 2-Jährige*
Deutschland 0,98% 0,56%
UK 2,07% 2,01%
USA 2,87% 3,21%
Japan 0,19% -0,09%
Schweiz 0,50% 0,15%
*p.a.
WÄHRUNGEN
EUR USD
USD 1,0314 -
GBP* 0,8463 1,2183
CHF 0,9714 0,9417
JPY 137,48 133,27
* Standardmäßig wird der Preis einer Währung pro 1 EUR bzw. 1 USD dargestellt. Bei den gekennzeichneten Währungspaaren hat sich für den USD die umgekehrte Darstellung eingebürgert, d. h. USD pro 1 GBP bzw. 1 AUD.
ROHSTOFFE
Öl Sorte Brent in USD/Fass 99,06
Gold in USD/Feinunze 1.790,35
*p.a.