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Der tägliche Börsenkommentar

Chinas Exporte stiegen im Dezember um 20,9% Game Changer - Pfizer beantragt in Japan Zulassung für Corona-Tablette Facebook droht Sammelklage in Großbritannien wegen Marktdominanz Staatliche Regulierung - Frankreich deckelt Anstieg der Strompreise bei 4% 2022

Guten Morgen...Are you getting closer? I've been waiting for you. Looking for your headlights, show up back in the drive. Little pieces of you are keeping me together. Justin Jesso. Getting closer. Eine erste US-Zinserhöhung rückt näher. Kleine Bruchstücke wie gute Unternehmensergebnisse halten den Markt zusammen. Lael Brainard, Mitglied des Fed-Direktoriums, signalisierte, dass die Zinsen im März zur Bekämpfung der Inflation steigen könnten. Techwerte, besonders jene aus China, standen unter Verkaufsdruck. Gegen diesen Trend waren u.a. ASML und Infineon gefragt. Geholfen haben dürfte den beiden Werten auch gute Quartalszahlen des taiwanesischen Konkurrenten und Weltmarktführers TSMC. Das Nettoergebnis des Konzerns kletterte von Oktober bis Dezember um rund 16%. SAP ist angesichts des kräftigen Wachstums in der Cloud zuversichtlich für das neue Geschäftsjahr. Im laufenden Jahr sollen die Clouderlöse währungsbereinigt um 23 bis 26 Prozent klettern. Der CEO gab zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro bekannt. Heute eröffnen die Großbanken Citigroup, JPMorgan und Wells Fargo die Bilanzsaison. Frankreich will den Anstieg der Strompreise in diesem Jahr bei 4% deckeln. Ohne einen solchen Deckel waren Experten von einem Anstieg um bis zu 20% ausgegangen. No: Das Oberste US-Gericht stoppt eine Vorgabe von Präsident Biden, die 80 Millionen Angestellte von großen Unternehmen zum Impfen oder Testen verpflichtet hätte. Im weltweiten Extrem-Wetter-Klima-Casino erwischt es diesmal große Teile Südamerikas. Wegen der großen Trockenheit und Hitze auf der Südhalbkugel bangen die Landwirte in Argentinien um die Ernte. Das dürfte auch ein großes Loch in das Budget der Regierung reißen. Derzeit verhandelt die Regierung des hochverschuldeten Landes mit dem IWF über ein neues Kreditabkommen.

INDIZES
Aktuell Veränderung ggü. Vortag
Dow Jones 36.114 -0,49%
Nasdaq 15.188 -2,51%
S&P 500 4.659 -1,42%
DAX 16.032 +0,13%
ATX 3.979 -0,31%
STOXX50E 4.316 -0,01%
MSCI UK 2.139 +0,20%
HSI 24.199 -0,94%
NIKKEI 28.083 -1,43%
INTERBANKENSÄTZE
3 Monate* 12 Monate*
EUR -0,563% -0,483%
GBP 0,512% 0,000%
USD 0,239% 0,714%
JPY -0,024% 0,000%
CHF 0,000% 0,000%
*p.a.
STAATSANLEIHEN
Rendite 10-Jährige* 2-Jährige*
Deutschland -0,09% -0,61%
UK 1,11% 0,76%
USA 1,72% 0,91%
Japan 0,15% -0,07%
Schweiz -0,05% -0,66%
*p.a.
WÄHRUNGEN
EUR USD
USD 1,1477 -
GBP* 0,8358 1,3726
CHF 1,0444 0,9099
JPY 130,45 113,65
* Standardmäßig wird der Preis einer Währung pro 1 EUR bzw. 1 USD dargestellt. Bei den gekennzeichneten Währungspaaren hat sich für den USD die umgekehrte Darstellung eingebürgert, d. h. USD pro 1 GBP bzw. 1 AUD.
ROHSTOFFE
Öl Sorte Brent in USD/Fass 84,36
Gold in USD/Feinunze 1.825,95
*p.a.